Der Architekt des vorstädtischen Unheimlichen In der Landschaft des zeitgenössischen amerikanischen Erzählens hallen nur wenige Stimmen mit einer so eindringlichen Klarheit nach wie die von Daniel Gillespie Clowes. Geboren 1961 in Chicago, entsprang Clowes der rauen, lebendigen Szene der alternativen Comics der Stadt, um zu einem maßgehenden Architekten dessen zu werden, was man als suburbanen Surrealismus beschreiben könnte. Sein Werk stellt nicht bloß die Realität dar; es dekonstruiert das eigentliche Gefüge der modernen Existenz und findet das Tiefgründige im Banalen sowie das Beunruhigen…
Eine Übersicht des Korpus von Daniel Clowes, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.
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