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Jochen Christian Gerz: Architekt der öffentlichen Erinnerung Jochen Christian Gerz, geboren 1940 in Berlin, ist ein Künstler, dessen Werk eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Kunst und Leben, Geschichte und Erinnerung – ein ständiges Gespräch innerhalb des öffentlichen Raums – darstellt. Seine künstlerische Reise begann zunächst mit Literatur und Sprachen, die er an der Universität Köln und Basel studierte. Ein entscheidender Wendepunkt in seiner Entwicklung war jedoch die Zeit um den Mai ’68 in Paris, die ihn durch seine Erfahrungen während dieser turbulenten Ere…
Eine Übersicht des Korpus von Jochen Gerz, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.
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