Der asketische Visionär: Kōbō Daishi und die Geburtsstunde des Shingon-Buddhismus Kūkai, verehrt als Kōbō Daishi – „Großer Meister des Dharma“ – steht als monumentale Gestalt in der Religionsgeschichte Japans. Geboren im Jahr 774 in der Provinz Sanuki (dem heutigen Präfektur Kagawa), war sein Leben nicht von klösterlicher Abgeschiedenheit vorbestimmt, sondern vielmehr eine Reise voller intellektueller Neugier und spiritueller Suche, die letztlich die Landschaft des esoterischen Buddhismus in Japan neu gestaltete. Aus einer im Niedergang befindlichen aristokratischen Familie stammend, verfolg…
Eine Übersicht des Korpus von Kōbō Daishi, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.
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