Der Pariser Meister der Imitation: Edmé Samson und die Kunst der Reproduktion Edmé Samson, geboren 1810 in Paris, nimmt eine faszinierend ambivalente Stellung in der Geschichte der Keramik ein. Er war kein Schöpfer vollkommen originärer Formen, sondern vielmehr ein bemerkenswert geschickter Interpret – ein Kopist, der die Reproduktion zu einer Kunstform erhob. Seine Firma, Samson, Edme et Cie, die 1845 gegründet wurde, wurde zum Synonym für exquisite Rekonstruktionen früherer Porzellanstile, insbesondere jener aus dem 18. Jahrhundert. Ihn schlicht als Fälscher zu bezeichnen, wäre unzutreffen…
Eine Übersicht des Korpus von Samson, Edmé Et Cie, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.
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