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Walter Pichler: Architekt des Alltäglichen Walter Pichler (1936-2012) war kein Bildhauer im traditionellen Sinne und auch kein primär tätiger Architekt – obwohl sein Werk beide Disziplinen zutiefst miteinander verknühte. Er war vielmehr ein akribischer Beobachter und ein radikaler Experimentator, der eine einzigartige künstlerische Sprache schuf, die in dem verwurzelt war, was scheinbar banal erscheint: alltägliche Objekte, häusliche Räume und die stille Poesie der materiellen Interaktion. Geboren in Deutschnofen, einem kleinen Dorf in der Südtiroler Region Italiens, prägte sein frühes Leben…
Eine Übersicht des Korpus von Walter Pichler, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.
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