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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um ein bestimmtes Format oder einen speziellen Platz einzupassen. Wenn das von Ihnen gewählte Format nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Bild mit einem gespiegelten oder einfarbigen Rand erweitern. Ein digitaler Entwurf wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Vorschau auf dem Bildschirm nicht den tatsächlichen Zuschnitt oder die Erweiterung widerspiegelt. Nur der Entwurf zeigt die endgültige Komposition präzise an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir die Auswahl eines Maßes aus der vordefinierten Liste, um die ursprünglichen Proportionen zu bewahren.
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Expressionistische Landschaft
Größe der Reproduktion
Hermann Scherer wurde 1893 in Rümpingen, Baden-Württemberg, Deutschland, geboren. Seine künstlerische Reise begann nicht mit Pinsel, sondern mit Stein. Nach dem Schulabschluss im Jahr 1907 absolvierte er eine Lehre als Steinhauer bei der Schwab-Werkstatt in Lörrach. Diese grundlegende Ausbildung beeinflusste seine spätere bildhauerische Arbeit und sein Verständnis von Form nachhaltig.
Von 1910 bis 1919 arbeitete Scherer an einer Reihe von Basler Bildhauern – Carl Gutknecht, Otto Roos und Carl Burckhardt – herum. Als Arbeiter und später als Assistent von Roos konnte er sich eine eigene Werkstatt errichten. Diese Zeit war entscheidend für die Entwicklung seiner technischen Fähigkeiten und seines künstlerischen Blickes. Im Jahr 1919 vollzog Scherer einen bedeutenden Wandel, indem er einen Großteil seiner früheren Arbeiten ablehnte und stattdessen einen moderneren Ansatz für Kunst annahm.
Die frühen 1920er Jahre waren eine Zeit intensiver künstlerischer Auseinandersetzung für Scherer. Er war stark von den deutschen Malern Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff beeinflusst. Ein Besuch einer Ausstellung der Werke von Edvard Munch in Zürich entfachte seine Leidenschaft für Expressionismus weiter. Er schloss eine enge Beziehung zu Kirchner ein und reiste von 1922 bis 1924 für längere Malreisen nach Davos.
Im späten Jahr 1924 gründete Scherer mit Albert Müller und Paul Camenisch, später verstärkt durch Werner Neuhaus, die Künstlergruppe Rot-Blau (Rot-Blau). Ihre Debütausstellung im Basler Kunstverein im Jahr 1925 stieß auf eine starke öffentliche Reaktion; einige Werke wurden in Basel und Zürich als anstößig angesehen. Trotz dieser Kontroverse wurde Rot-Blau zu einer wichtigen Kraft des Schweizer Expressionismus.
Obwohl sich die Freundschaft zwischen Scherer und Kirchner im Jahr 1925 abkühlte, blieb ihr Engagement für den Expressionismus bestehen. Kirchner unterstützte weiterhin die Rot-Blau Gruppe und zeigte ihre Werke auf einer internationalen Kunstausstellung in Dresden im Jahr 1926. Scherer’s Karriere wurde jedoch leider durch Krankheit verkürzt. Er erkrankte schwer im Herbst 1926 und starb am 13. Mai 1927 in Basel.
Hermann Scherer’s Werk stellt einen wesentlichen Beitrag zum Schweizer Expressionismus dar. Seine mutige Verwendung von Farbe, emotionale Themen und innovativer Ansatz sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerkunst resonieren weiterhin bei Publikum.
1893 - 1927 , Deutschland
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